Albert Einstein Font Presseinformationen

Gerne stellen wir Ihnen den Albert Einstein Font zum Ausprobieren und zur Verwendung im Kontext mit Ihrer Berichterstattung zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns.

 

1. Pressemitteilung

Schreiben wie Albert Einstein

Am 25. November 1915 stellte Albert Einstein in Berlin die Physik auf den Kopf und die allgemeine Relativitätstheorie vor. Zu diesem hundertjährigen Jubiläum erscheint eine Computerschrift, welche die Handschrift des größten Physikers des 20. Jahrhunderts abbildet.

Frankfurt am Main, 16. November 2015. Schreiben wie Einstein – ein Font macht es möglich.
 
Albert Einstein hat zahlreiche handschriftliche Aufzeichnungen hinterlassen, seien es wissenschaftliche Abhandlungen, Briefe oder Tagebucheinträge. Eine Auswahl dieser Manuskripte des Albert Einstein Archivs in Jerusalem bildet die Grundlage für die Erfassung seiner formschönen, harmonischen Handschrift.
 
Es entstand eine Nachbildung der Federführung Einsteins, die es ihren Nutzern ermöglicht, Gedanken, Notizen und Korrespondenzen wie einst der große Physiker zu verfassen.
 
Die Urheber und die Idee – von Typographen, Physikern und Tänzerinnen
 
Hinter dem Projekt stehen der Frankfurter Typograph Harald Geisler, Absolvent der hfg – Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main, und die Astrophysikerin Elizabeth Waterhouse, die ihr Studium an der Harvard Universität absolvierte und im Anschluss als Tänzerin bei The Forsythe Company in Frankfurt am Main tätig war.
 
In gemeinsamen Gesprächen stellten Geisler und Waterhouse Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung. Wie wird aus einem Gedanken eine Bewegung, welche Rückschlüsse lässt die Art der Bewegung auf den originären Gedanken zu?
Kaum ein Bereich, bei dem dieser Zusammenhang so deutlich wird wie bei der Verschriftlichung der eigenen Gedanken.
Daraus wurde die Idee geboren, einen Font zu kreieren, der sich an der Handschrift selbst orientiert. Und welche wäre da besser geeignet als die Handschrift eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts?
 
Seit 2010 erfasste Harald Geisler den digitalisierten handschriftlichen Nachlass von Albert Einstein, aus dem Archiv der Hebräischen Universität von Jerusalem. Seit Mai 2015 ist ein Prototyp des Einstein Fonts verfügbar.
 
Dem Duo war die Umsetzung ihres spannenden Projekts dank der Crowdfunding-Website Kickstarter möglich, mit deren Hilfe es 55.000 Dollar von weltweit über 2.300 Unterstützern erhielt. Die Kampagne generierte international mediale Aufmerksamkeit, unter anderem berichteten The Times und The Wall Street Journal über den Einstein Font.

Die Umsetzung – von Rechteinhabern, Psychoanalytikern und Schriftkünstlern
 
Von der Idee zur Umsetzung des Projektes war viel Arbeit nötig.
 
Während Typographen im 15. Jahrhundert hölzerne Buchstaben für die Druckerpressen herstellten, besteht ihre Kunst heute darin, digitale Schriftsätze zu erschaffen.
Eine der großen Herausforderungen bei der Digitalisierung von Einsteins Schriftbild war es, sie möglichst exakt am Original zu halten. Nur selten gelingt es einem Font wirklich wie eine authentische Handschrift auszusehen. „Wenn man genau hinschaut, wiederholen sich die geschriebenen Buchstaben ohne Variation. Ganz anders bei wirklich mit der Hand zu Papier gebrachtem.“ sagt Geisler. Damit der Einstein Font organisch anmutet, enthält der Schriftsatz Variationen einzelner Buchstaben. So gibt es beispielsweise zehn Versionen des Buchstabens A (5x “A” und 5x “a”).
 
Zu Beginn des Projektes war es notwendig, die Rechte zur Umsetzung des Albert Einstein Font einzuholen. Dies nahm einige Zeit in Anspruch, die Geisler nutzte um eine weitere Handschrift in einen Font zu transferieren: die des großen Psychoanalytikers Sigmund Freud. Unterstützt wurde er dabei vom Sigmund Freud Museum in Wien und dem Freud Museum in London. Über Kickstarter auf das Projekt aufmerksam geworden schrieb das Wall Street Journal, “Für alle, die in Zeiten von Tastaturen und Touchscreens der Schreibschrift hinterhertrauern, kommt jetzt eine Lösung von Harald Geisler. Das Schlüsselwort lautet: Sigmund Freud.“
 
Im Jahr 2014 gab dann die Hebräischen Universität von Jerusalem, vertreten durch das US-amerikanische Unternehmen Corbis, grünes Licht zur Umsetzung des Albert Einstein Font.
Geisler studierte sechs Monate lang die handschriftlichen Dokumente des Nachlasses. Mit einem digitalen Stift zeichnete der Typograph die Schrift Einsteins nach, die einem runden und klaren Rhythmus folgt. Das Ergebnis beeindruckte durch die Nähe zu Einsteins wirklichem Schreibstil. Entstanden ist eine computergenerierte und zugleich organische Schrift, die das Original beeindruckend simuliert und durch ihre besondere Erscheinung besticht.
 
Das Projekt zeigt nicht nur neue Möglichkeiten auf, mechanische und handgemachte Schriftarten zu verflechten, es erinnert seine Leser auch daran, dass das Lesen von Handschrift eine besondere Freude sein kann – und auch bleibt. Das zumindest hofft der Typograph Harald Geisler, der sagt: „Ich stelle mir vor, dass eines Tages Kinder in der Schule lernen ihren eigenen Font zu zeichnen, ihr ganz eigenes Schriftbild zu kreieren, dass sie im Laufe Ihres Lebens kontinuierlich verfeinern und mit jeder dazugelernten Sprache weiterentwickeln.“

 
 
 

2. Kontaktdaten

PRESSEKONTAKT:

Lisa Dressler
Atelier Harald Geisler
Stiftstraße 16
60313 Frankfurt am Main
Mobil: +49 160 94524338
press@haraldgeisler.com

KONTAKT:

Harald Geisler
Tel.: +49 69 13878688
mail@haraldgeisler.com

Elizabeth Waterhouse
Mobil: +49 177 2752853
waterh@post.harvard.edu

 

 
 
 

3. Fact Sheet

FONT
Albert Einstein Font
für PC, Mac und iPhone / iPad.
Kosten: 19 € (priv.) / 49 € (gewerbl.)
Erhältlich hier: https://haraldgeisler.com/einstein

IDEE
Idee und Umsetzung des Einstein Fonts stammen von
Harald Geisler und Elizabeth Waterhouse                     

KAMPAGNE
https://www.kickstarter.com/projects/1822548650/albert-einstein-font

ZEITLEISTE                

2010

  • Harald Geisler und Elizabeth Waterhouse entwickeln die Idee zum Einstein Font.
  • Harald Geisler beginnt die Manuskripte des Albert Einstein Archivs in Jerusalem zu studieren und einen Prototyp des Font zu entwickelt.

2011

  • Das Duo stellt eine Anfrage an die Hebräische Universität von Jerusalem, vertreten durch Corbis, um die Rechte für Verwendung der Handschrift Einsteins einzuholen.

2012

  • Harald Geisler überträgt seine eigene Handschrift, basierend aus von ihm geschriebenen Liebesbriefen, in den Font Conspired Lovers.

2013

  • Harald Geisler entwickelt den Sigmund Freud Typeface, nach der Handschrift des Psychoanalytikers. Unterstützt wir er dabei vom Sigmund Freud Museum in Wien und dem Freud Museum in London

2014

  • Die Hebräische Universität von Jerusalem, vertreten durch Corbis, genehmigt die Verwendung der Handschrift Albert Einsteins.

Mai 2015

Juni 2016

  • Die finale Version des Albert Einstein Font mit all ihren Buchstaben-Variationen und einem griechischen Alphabet wird erhältlich sein.

RECHTEVERMERK

ALBERT EINSTEIN und EINSTEIN sind entweder Marken oder eingetragene Marken der Hebräische Universität von Jerusalem. Ausschließlich vertreten durch Corbis. Official licensed merchandise.

 

 
 
 

4. Biographisches

Albert Einstein
Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Schon als Kind entwickelte er ein außerordentliches Interesse an den Naturwissenschaften. 1905, während Einstein am Patentamt in Bern arbeitete, erhielt der junge Physiker seinen Doktortitel und veröffentlichte vier seiner einflussreichsten Forschungsarbeiten, darunter den Text Zur Elektrodynamik bewegter Körper. Dieser gilt als Geburtsschrift der speziellen Relativitätstheorie und beinhaltet die berühmte Gleichung „e = mc2“. Zehn Jahre später, im Jahr 1915, konnte Einstein seine Arbeiten an der allgemeinen Relativitätstheorie vollenden und wurde 1922 mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet. Die Auszeichnung machte Einstein über die Grenzen der Wissenschaft hinaus zur Berühmtheit und sorgte mit dafür, dass sein Name weltweit zum Synonym für Genie wurde. Im Jahr 1999 wurde Einstein vom TIME Magazine zur Person des 21. Jahrhunderts gewählt. Nicht nur war Einsteins Intellekt unermesslich, auch hatte er eine ausgeprägte Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit und war überzeugte Pazifist – so hat er der Welt nicht nur einen ungemeinen Wissensschatz hinterlassen sondern dient ihr auch als moralisches Vorbild.

Harald Geisler
Harald Geisler ist eine deutscher Typograph, Designer und Künstler. Er hat seinen Abschluss an der hfg – Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main mit dem Schwerpunkt Typographie gemacht. Die zuletzt von ihm erschaffene Schrift, das Sigmund Freud Typeface, war der erste im Wall Street Journal gefeatured Font überhaupt. Geisler ist zudem Herausgeber der aktuellen Wiederauflage des Schweizer Design Klassikers „Programme entwerfen” von Karl Gerstner, erschienen bei Lars Müller Publishers, Zürich. Geislers Projekte von reichen von Font Design, zu Buch und App Publikationen über Prints von Blumenstillleben bis zu Kalendern. Sein Studio befindet sich in Frankfurt am Main.

Elizabeth Waterhouse
Elizabeth Waterhouse ist eine Tänzerin mit einem Abschluss in Physik. Nach ihrem BA-Abschluss an der Harvard University zog sie nach Deutschland um mit dem international bekannten Tanzensemble The Forsythe Company zu tanzen, bei welchem Sie von 2004 bis 2012 arbeitete. Aktuell arbeitet Waterhouse an ihrer Doktorarbeit zum Thema »Dancing Together: Parables of Entrainment in Contemporary Dance« an der Graduate School of the Arts der Universität Bern. Ihr Arbeitsfeld reicht von zeitgenössischem Tanz über Musiktheater bis hin zu Bewegungspädagogik und wissenschaftlichem Schreiben.

 

 
 
 

5. Bildmaterial zum Download

Das Bildmaterial sowie die GIFs dürfen ausschließlich im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über den Einstein Font verwendet werden. Bitte beachten Sie die Bildunterschrift und den Rechtevermerk. Vielen Dank.

Alle Pressefotos und GIFs sowei ein Dokument mit Bildunterschriften und Rechtevermerk finden Sie in
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Animation Harald Geisler

Animation Harald Geisler

Albert Einstein Font Original und Font im Vergleich

“Auszug aus original Manuskript vom 24. November 1927 zum Thema ‘Allgemeine Relativitätstheorie und Bewegungsgesetz’ neben dem Albert Einstein Font.”
Bild von Harald Geisler. Die Manuskripte wurden mit der Genehmigung des Albert Einstein Archivs der Hebräische Universität von Jerusalem verwendet.

Albert Einstein Font Original und Font im Vergleich

“Auszug aus original Manuskript vom 24. November 1927 zum Thema ‘Allgemeine Relativitätstheorie und Bewegungsgesetz’ neben dem Albert Einstein Font.” Animation/Grafik von Harald Geisler. Die Manuskripte wurden mit der Genehmigung des Albert Einstein Archivs der Hebräische Universität von Jerusalem verwendet.

Albert Einstein Font write different

Animation/Grafik von Harald Geisler

Bild Harald Geisler

Bild Harald Geisler

Animation Harald Geisler

Animation Harald Geisler

Portrait Einstein mit Font 1

Bild von Harald Geisler. Die Manuskripte wurden mit der Genehmigung des Albert Einstein Archivs der Hebräische Universität von Jerusalem verwendet. © Bettmann/Corbis

Portrait Einstein mit Font 2

Bild von Harald Geisler. Die Manuskripte wurden mit der Genehmigung des Albert Einstein Archivs der Hebräische Universität von Jerusalem verwendet. © Bettmann/Corbis

Portrait Elizabeth Waterhouse Einstein Haus Bern

Elizabeth Waterhouse vor dem Einsteinhaus Bern

Portrait-Elizabeth-Waterhouse

Elizabeth Waterhouse © Dominik Mentzos

Portrait Harald Geisler 10 2

Harald Geisler

Harald Geisler © Christoph Boeckheler

Harald Geisler © Christoph Boeckheler

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6. Editorial von Liz Waterhouse (engl.)

Write like Einstein
http://dancelikething.org/WriteLikeEinstein14042015.pdf

 


 
 
 

7. Zitate

Zitate von Wissenschaftlern zum Projekt

“While producing documents in Einstein’s handwriting would not alter
the quality or respectability of my own physics research,
there’s something very pleasing about representing the
universe in the same style as someone who was himself so effective at
it. It’s also just very nice handwriting, which perhaps shouldn’t come
as a surprise: Einstein’s equations were beautiful, so it makes sense that
their presentation should be as well!”
Phil Marshall
Kavli Institute for Particle Astrophysics and Cosmology at SLAC
Stanford University

“Brilliant!”
Prof. Jenny Greene
Assistant Professor of Astrophysical Sciences & Director of Graduate Studies
Princeton University
http://www.princeton.edu/astro/people/faculty/jenny-greene/

“The perfect way to infuse a beautiful dignity into my otherwise mundane thoughts!”
Kris Chaisanguanthum
Physicist
UC San Francisco

Pressestimmen

“the font is beautiful”
Rachel Feltman, The Washington Post

“opening a world of secondhand handwriting…”
Sarah Sloat, The Wall Street Journal

“If you could write like Einstein, would it help you to think like Einstein?”
James Dean, The Times (London)

“Auf den heutigen Betrachter wirkt eine geübte Handschrift aus der damaligen Zeit beinahe wie ein Kunstwerk.”
Holger Dambeck, Der SPIEGEL

“Geisler and Waterhouse are really asking deeper questions about the diminishing (or evolving) role of our flawed, variable penmanship as a conduit of thought in today’s pixel-perfect landscape.”
Anne Quito, Quartz QZ Atlantic

 

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